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Samstag, 7. Februar 2015

ADAC Pannenstatistik: die Pannen der vom ADAC betreuten Hersteller-Assistancen werden in der Statistik nicht berücksichtigt

Der ADAC hat kürzlich seine Pannenstatistik 2014 veröffentlicht. Methodik und Hintergrund werden sehr ausführlich erläutert. Dabei wird ausdrücklich gesagt:
Jeder Hersteller oder Importeur bietet eigene „Assistance“-Dienste an, teilweise erbringt sie der ADAC im Auftrag. Um Verzerrungen der Statistik zu vermeiden und Gleichstand herzustellen, müssen die Assistance-Fälle unberücksichtigt bleiben.
Immerhin gibt der ADAC offen zu, dass die Assistance-Pannen bei der Statistik nicht berücksichtigt werden. Diese sind ein wichtiges Geschäftsfeld des Automobilclubs. Und für die Fahrzeughersteller ist es von Vorteil, die Assistance-Dienstleistungen durch die Organitsation des ADAC erbringen zu lassen.

Hauptgrund ist, dass der ADAC ein hervorragend organisiertes und allzeit bereites Netz von ca. 1.800 eigenen Straßenwachtfahrern und ca. 1.000 Straßendienstpartnern hat. Bei den Straßendienstpartnern handelt es sich um örtliche Firmen, meist Werkstätten oder Abschleppdienste. Wenn ein Fahrzeughersteller eine eigene Organisation aufbauen will, kostet das sehr viel Geld und Kapazitäten. Eine vorhandene und sehr professionelle Organisation zu nutzen erscheint mir da sehr sinnvoll.

Aber die Sache hat noch einen zweiten Aspekt: keinem Hersteller ist daran gelegen, oft in der Pannenstatistik aufzutauchen. Und das kann er vermeiden, indem er die Sache durch den ADAC abwickeln lässt.

Immerhin macht der Club diesen Punkt transparent. Für mich hat es aber doch etwas von Mauschelei. In einer Pannenstatistik sollten möglichst alle Pannenfälle aufgenommen werden, von denen man Kenntnis bekommt - oder man kann die Sache vergessen. So meine Meinung.

Dienstag, 27. August 2013

Schutzbrief - Hilfe bei Autopanne

Wer mit seinem Auto unterwegs ist, kann eine Panne haben. Es springt nicht an, hat einen Defekt oder was auch immer. Man braucht dann eine unkomplizierte Hilfe. Jemand, der vorbeikommt. Sich die Sache mal ansieht. Wenn möglich, die Karre wieder ins Laufen bringt.

Klassischerweise sollten Fahrzeughalter daher einen Schutzbrief haben.

Die Leistungen eines Schutzbriefes sind in der Mitgliedschaft in einem Automobilclub (z.B. ADAC oder ACE) mit enthalten. Oder man schließt ihn zusätzlich zu seiner Autoversicherung mit ab. Alle Kfz-Versicherer bieten ihn an, z.B. die HUK.

Die Unterschiede zwischen den jeweiligen Leistungen werden in Verbraucherforen immer wieder diskutiert, so bei Yahoo oder dem Motor-Talk. 2010 kam die Welt zum Ergebnis, dass die Schutzbriefe der Versicherer häufig günstiger seien als die der Automobilclubs.

Ich empfehle, sich genau Gedanken über das zu haben, was man möchte. Wer Mitglied in einem Automobilclub sein möchte, braucht bei seiner Autoversicherung keinen Schutzbrief abzuschließen und zu bezahlen. Wer kein Fan einer Clubmitgliedschaft ist, der ist mit einem Versicherungsprodukt gut beraten. Die jeweiligen Leistungen sind geringfügig verschieden. Insofern kommt man nicht umhin, nicht nur den Preis zu vergleichen, sondern auch was genau man jeweils für sein Geld bekommt.

Die wesentliche Leistung eines Schutzbriefs ist die unkomplizierte Pannenhilfe. Die ist - soweit ich es sehe - bei allen Anbietern gleich gut.