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Samstag, 10. März 2018

Bargeldabhebung im Supermarkt

Dass man Bargeld abheben kann, ist nicht neu. Bei REWE kann man das ab einem Einkaufwert bis von 20 Euro. DM lässt die Kunden sogar ab 10 Euro Bargeld mitnehmen.

Die FAZ hat das als Thema für einen großen Artikel erkannt. Die Drogerie wird zur Bank - und die Autorin fragt sich, ob die klassische Bank jetzt ausgedient hätte.

Dem ist natürlich nicht so. Was ausgedient hat, ist die Bargeldabhebung am Schalter einer Bank. Aufgrund des Personaleinsatzes ist das sehr teuer. Inzwischen nehmen einige Banken für die persönliche Auszahlung von Guthaben sogar Gebühren. Vor der Schalterhalle stehen aber Geldautomaten, an denen die Kunden sich - ohne dafür Gebühren zahlen zu müssen - dann selbst bedienen können.

Für die Super- und Drogeriemärkte bringt es einen großen Vorteil mit sich, wenn ihre Kunden sich Bargeld auszahlen lassen: Sie müssen es nicht zählen und auf ein Bankkonto einzahlen. Denn auch dieser Vorgang kostet Arbeitszeit der Mitarbeiter und Gebühren bei der Bank. Und wenn es um größere Umsätze geht, die in einem modernen Markt heute ganz normal sind, dann geht das richtig ins Geld.

Die klassische Bank hat nicht ausgedient. Der Supermarkt wird lediglich (ein bisschen) zum Geldautomaten. 

Ich als Kunde finde das prima. Egal bei welcher Bank ich bin - bei "meinem" Supermarkt bin ich öfters und kaufe regelmäßig dort ein. Wenn ich mir dann den Ganz zum Geldautomaten sparen kann, ist das für mich gut.

Montag, 15. Februar 2016

EZB: Der 500 Euro Schein wird abgeschafft


Bargeld - wie lange wird es das noch geben?
Das Handelsblatt berichtet heute, dass der 500 Euro Schein nun tatsächlich abgeschafft wird. Der Rat der Europäischen Zentralbank habe nunmehr einen entsprechenden Beschluss gefasst. Das stand nach den öffentlichen Äußerungen seines Mitglieds Benoît Cœuré zu erwarten. Dieser hatte illegale Aktivitäten als Grund dafür genannt, diesen Geldschein abzuschaffen. Der wahre Grund für die Abschaffung der 500 Euro Banknote ist wohl, dass ein großer Griff in unser aller Geldbörsen eingeleitet wird. Ich bin mal gespannt, wann weitere Banknoten abgeschafft werden.

Samstag, 13. Februar 2016

Was ist der wahre Grund dafür, die 500 Euro Banknote abschaffen zu wollen?

Bargeld - wie lange wird es das noch geben?
Die Diskussion um die Abschaffung der 500 Euro Banknote ist in vollem Gange. Benoît Coeuré, Mitglied des Direktioriums der Europäischen Zentralbank (EZB), sprach sich jetzt auch für seine Abschaffung aus. Die FAZ berichtet, dass er vor allem illegale Aktivitäten als Argument für die Abschaffung heranzieht.

Der Ökonom Hans-Werner Sinn weist allerdings auf andere Beweggründe hin. Die gelten sowohl für 500 Euro Scheine, aber auch für alles andere Bargeld. Bargeld gibt den Geschäftsbanken die Möglichkeit, Gelder selbst aufzubewahren und diese nicht bei der EZB anzulegen. Dadurch entgehen der EZB Einnahmen. Also muss das Bargeld weg. Das aber hat unmittelbare Auswirkungen für alle Anleger: Kleinsparer und auch institutionelle Anleger wie Banken und Versicherungen. Sie werden keine Zinsen mehr erwirtschaften. Damit werden Bankprodukte wie Sparbücher, Festgelder auch Unmöglich.

Letzten Endes bereitet die EZB hier einen Griff in unser aller Geldbörsen vor. Ist das Bargeld erst einmal abgeschafft, können wir es weder daheim noch in einem Bankschließfach aufbewahren. Wenn wir es "horten" (also z.B. etwas Geld zurücklegen), müssen wir dafür künftig bei der Bank bezahlen.

Freitag, 5. Februar 2016

Die EZB bereitet die Abschaffung des 500 Euro Scheines vor - der BDK schlägt auch die Abschaffung der 200 Euro Banknote vor

Scheine und Münzen - gibt es sie bald nicht mehr?
Bereits im Mai 2013 gab es Berichte, dass Schweden jetzt das Bargeld abschafft. Das könnte das Vorbild für unsere Regierung sein, um Bargeld zunächst zu beschränken und später abzuschaffen. Die dafür vorgetragenen Argumente glaube ich aber nicht.

Nach einem Bericht des Spiegel bereitet die EZB bereits jetzt vor, den 500 Euro Schein abzuschaffen. Werden hier Fakten geschaffen ohne zuvor den politischen Diskurs zu führen? Eine Initiative zur Abschaffung dieses Scheins gab es bereits im vergangenen Herbst.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert jetzt, auch den 200 Euro Schein abzuschaffen. Sein Sachargument finde ich beachtlich. Die 500 Euro Scheine und 200 Eure Scheine würden fast nur für kriminelle Geschäfte genutzt. Das mag aus Sicht der Kriminalbeamten auch durchaus so sein. Denn sie haben es im Berufsalltag vor allem mit kriminellen Geschäften zu tun. Und der Alltag prägt durchaus die Wahrnehmung.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Abschaffung des Bargeldes: Belügt uns die Regierung?

Bargeld ist verbriefte Freiheit - will die Regierung Freiheit abschaffen?
Ich habe gestern davon berichtet, dass die Regierung Beschränkungen bei der Zahlung mit Bargeld plant. Zahlungen über 5.000 Euro sollen künftig bar nicht mehr erlaubt sein. Begründet wird dies damit, dass man so gegen Terror und Organisierte Kriminalität kämpfen wolle.

Diese Begründung halte ich für eine Lüge. Und das aus mehreren Gründen:

Wer Terrorist oder oder sich in der organisierten Kriminalität betätigt, hält sich üblicherweise nicht an Gesetze. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass diese Leute sich ausgerechnet bei Barzahlungen dann doch einmal an Gesetze halten.

Das Geldwäschegesetz verpflichtet bereits heute Geschäftsleute, bei Transaktionen über 15.000 Euro den Vertragspartner zu identifizieren und ggf. an die dafür vorgesehene staatliche Stelle zu melden. Ein stärkerer Eingriff in die Freiheitsrechte der Bürger wäre nur dann verhältnismäßig, wenn das Geldwäschegesetz wirkungslos wäre. Dem ist aber nicht so.

Wer durch eine normale Innenstadt in Deutschland geht, wird sich über die vielen Spielhallen wundern. Ich tue das nicht mehr seit mir klar geworden ist, dass diese keineswegs von den Ausgaben diverser spielsüchtiger Normalbürger leben können. Dafür gibt es zu wenig spielsüchtige Menschen. Die Herkunft der Einnahmen aus Spielhallen lässt sich aber wunderschön erklären und versteuern. So macht man aus schmutzige Gelder sauber. Drogenhandel, Hehlerei und Prostitution erwirtschaften mittelbar ganz legale Gewinne, wenn man die Gelder durch Spielautomaten laufen lässt. Für Terrorgelder funktioniert das im Prinzip auch. So lange der Staat solche Machenschaften nicht wirksam unterbinden kann oder will, glaube ich der Regierung bei ihrer Begründung zur Beschränkung von Barzahlungen kein Wort.

Mit dem Vorstoß geht es darum, Bargeld vollständig abschaffen zu wollen. Mein Eindruck ist und bleibt, dass Ziel der Regierung ist, die Freiheit der Menschen einzuschränken. Und das gefällt mir nicht!

Mittwoch, 3. Februar 2016

Bargeld ist Freiheit!

Durch die Medien geistern Meldungen, dass Barzahlungen über 5.000 Euro künftig verboten sein sollen. Die Bundesregierung habe entsprechende Pläne. Dabei sein eine solche Regelung für ganz Europa wünschenswert. Begründet wird das damit, dass man der Organisierten Kriminalität sowie dem Terrorismus das Handwerk legen wolle.

Nur Bares ist Wahres
Das erscheint mir wie ein erster Schritt zur vollständigen Abschaffung des Bargeldes. Im letzten Jahr sind schon einmal Überlegungen von Peter Bofinger dazu bekannt geworden.

Ich bin strikt dagegen. Für mich ist Bargeld verbriefte Freiheit. Und weil die Politik Probleme wie Terror und Organisierte Kriminalität nicht in den Griff bekommt, will man meine Freiheit beschneiden? Ich glaube, es hackt!

Die jetzt in den Medien berichteten Überlegungen sind ein erster Schritt zur Abschaffung des Bargeldes. Damit ist den staatlichen Institutionen eine Kontrolle der Bürger möglich, die bislang unvorstellbar ist. Und um es deutlich zu sagen: Terroristen und Kriminelle werden ihren Weg finden. Da nützt die Abschaffung des Bargeld nichts.

Meine Befürchtung ist, dass den Politikern das auch klar ist, und dass es ihnen in Wahrheit gar nicht um Terror und Mafia geht. Sondern um Errichtung eines totalitären Systems. 

Dienstag, 2. Juni 2015

Bargeld darf nicht abgeschafft werden

Ich habe vor kurzem auf die Idee einiger Ökonomen aufmerksam gemacht, welche die Abschaffung des Bargelds fordern.

In der Welt wird nun ein weiterer Punkt für die Abschaffung des Bargelds genannt, den man mal so deutlich sagen muss. Wenn alles per Kredit- oder EC-Karte bezahlt wird, verdienen die Finanzinstitute kräftig mit. Und daher haben sie ein großes Interesse an der bargeldlosen Bezahlung aller Geschäftsvorgänge.

Das muss man mal so deutlich aussprechen: Die Lobby der Bargeldabschaffer will letzten Endes selbst mitverdienen. Es ist also nicht nur den Weg in den Überwachungsstaat, der damit begonnen würde. Es ist gleichzeitig auch ein Griff in unsere Taschen. Denn: Wer bezahlt über die Preise von Waren letzten Endes die Gebühren der Institute? Natürlich der Verbraucher.

Ganz ehrlich: Wenn wir es akzeptieren dafür zu bezahlen, dass wir etwas bezahlen dürfen - wo kommen wir da hin? Ich finde, das darf nicht passieren!

Samstag, 16. Mai 2015

Bargeld abschaffen? Ein Vorstoß von Peter Bofinger macht mich nachdenklich

Bares Geld ist viel wert... aber wie lange noch?
Peter Bofinger gilt in Deutschland als Wirtschaftsweiser. So bezeichnet man die Mitglieder im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Der SPIEGEL berichtet nun, dass Peter Bofinger die Abschaffung des Bargelds fordert. Dazu nennt er zwei Argumente. Einmal fallen die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen weg. Und zum anderen hätten die Notenbanken es einfacher, ihre Geldpolitik durchzusetzen. Da klingelt es bei mir.

Zu Schwarzarbeit und Drogenhandel: Da gibt es andere Wege
Schwarzarbeit hat viele Ursachen. Eine davon ist die relativ hohe Belastung mit Steuern und Sozialabgaben, die sowohl für Schwarz-Arbeitgeber als auch Schwarz-Arbeitnehmer die legale Variante unattraktiv werden lässt. Wenn der Schwarz-Arbeitnehmer zudem noch Sozialleistungen bezieht, verliert er diese wenn er ein eigenes Einkommen hat. Also arbeiten viele schwarz und kassieren nebenbei 'Stütze'. Dann ist da noch der Punkt, dass legale Arbeitsplätze mit relativ viel Bürokratie verbunden ist. Auch das ist nicht jedermanns Sache. Schwarzarbeit ließe sich bekämpfen durch Senkung von Steuer- und Sozialabgaben auf der und Entbürokratisierung auf der anderen Seite.

Auch beim Drogenhandel gibt es einen Weg: legalisiert die meisten Drogen. Und bei denen, die nicht legalisiert werden (z.B. weil viel zu gefährlich wie z.B. Crystal Meth), muss mit sehr viel Härte vorgegangen werden. Das Vorgehen darf sich nicht nur gegen die Händler richten, sondern gegen alle, die irgendwie von dem Geschäft profitieren.

Das sind sicher sehr vereinfachende Aussagen zu Schwarzarbeit und Drogen, die ich gemacht habe. Mir geht es nur darum aufzuzeigen, dass es an der jeweiligen Sache orientierte Wege gibt um diese Sachen zu bekämpfen. Die Abschaffung des Bargeldes ist dazu nicht erforderlich.

Durchsetzung der Geldpolitik
Robert Halver, der Chefanalyst der Baader-Bank, hat Anfang April dazu etwas gesagt. Er erwartet die Abschaffung des Bargeldes, weil sich dann niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren könne. So lese ich es in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Ein Bank-Run wäre dann nicht mehr möglich.

Der Weg in den Überwachungsstaat
Für mich wäre die Abschaffung des Bargeldes der Weg in den Überwachungsstaat. Erledigen wir alle Zahlungen nur noch elektronisch, wird festgehalten was wir kaufen, wie viel wir dafür bezahlen und von wem wir was kaufen. Damit entstehen riesige Datenmengen über unser gesamtes Verhalten, die von den Geldinstituten angehäuft werden. 

Solche Datenmengen gibt es schon heute, da viel bargeldlos bezahlt wird. Aber es wird eben doch noch viel mit Bargeld gemacht, so dass eine absolute Kontrolle über die Menschen und ihr tun nicht möglich ist. Gerade mache ich mir noch Gedanken um die Datenkrake Facebook.  Kommt es zur Abschaffung des Bargeldes, sind wir mitten in George Orwells 1984 gelandet.