Mittwoch, 17. Mai 2017

Die SPD, Martin Schulz und die kriminellen Ausländer

In den Medien wird berichtet, dass die SPD die unverzügliche Abschiebung krimineller Ausländer in ihr Wahlprogramm aufnehmen will. Zur Erinnerung: Wir schreiben das Jahr 2017.

Vor gut 20 Jahren, im Jahr 1997, gab es schon einmal einen, der die Deutschen für dumm verkauft hat. Und zwar mit Erfolg. Auch Gerhard Schröder machte Wahlkampf damit, dass kriminelle Ausländer unverzüglich abgeschoben werden sollten.

Es ist über 20 Jahre her, dass die Sozialdemokraten mehr innere Sicherheit durch ein zügiges Abschieben krimineller Ausländer versprochen haben. Bis auf 4 Jahre Opposition waren sie seit 1998 in der Bundesregierung. Gut, die Abschiebung ist Ländersache. Aber wenn man sich mal anguckt, welches Bundesland wie viele ausreisepflichtige Ausländer auch wirklich abschiebt, dann lohnt es sich auch einmal einen Blick darauf zu werfen, wer dort politisch verantwortlich ist.

Dort, wo die SPD politisch verantwortlich ist wird tendenziell deutlich weniger abgeschoben als dort, wo die SPD nicht in der politischen Verantwortung ist.

Wer bitte soll Martin Schulz glauben, dass die SPD kriminelle Ausländer wirklich abschieben wird?

Das verspricht seine Partei seit 20 Jahren. Und dieses Versprechen bricht die SPD seit 20 Jahren wo sie nur kann.

Um es klar zu stellen: Ich will an dieser Stelle keine Bewertung darüber treffen, ob kriminelle Ausländer nun verstärkt abgeschoben werden sollen oder nicht. Was mich ankotzt ist die Dreistigkeit, mit der die SPD das Wahlvolk belügt um bitteschön die Macht ergreifen zu dürfen.