Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ich wünsche Euch alles Gute für 2016 - und dass es zu Silvester zu keinem Schaden kommen möge!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein gutes und gesegnetes Jahr 2016. Last es ordentlich knallen, wenn Ihr wollt. Und wenn nicht, kommt ruhig und ohne Trubel ins neue Jahr. Das wünsche ich Euch!

Auf RP Online habe ich Hinweise zu Versicherungsfragen gefunden, wenn das Auto durch das Silvesterfeuerwerk beschädigt wird. In der Regel kommt für unmittelbar durch eine Explosion (z.B. durch einen Knallkörper) verursachte Schäden die Teilkasko auf. Selbst habe ich vor zwei Jahren alle möglichen Versicherungsfragen zu Schäden in Zusammenhang mit Silvesteraktivitäten beleuchtet.

Ich wünsche jedem von Euch, dass er sich solche Fragen an Neujahr nicht stellen muss!

Freitag, 18. Dezember 2015

Das Ende der Sache mit dem Scheck

Ich hatte Euch zu dem Scheck berichtet, den ich als Werbebeilage in der Auto Bild gefunden hatte. Da das Unternehmen ihn mir nicht einlösen wollte, habe ich mich deswegen an die zuständige Aufsichtsbehörde gewandt. Diese teilte mir mit, dass es sich um eine Werbebeilage handele. Also klappte das mit dem Einlösen auch auf diesem Wege nicht. 


Damit hatte ich ehrlich gesagt gerechnet. Mir ging es nicht darum, wirklich 1,2 Millionen Euro zu erhalten. Mir ging es darum, dass diese Werbemethode mal kritisch beleuchtet wird. Und dieses Ziel scheint erreicht. Denn der Vertreter der Aufsichtsbehörde hat mir geschrieben: 
Weiter kann ich darauf hinweisen, dass die Lotteriedirektion der Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder GKL uns gegenüber angekündigt hat, dass sie ihre Lotterieeinnehmer entsprechend sensibilisieren will. 
Das finde ich gut. Damit ist die Angelegenheit für mich erledigt. Beim betreffenden staatlichen Lotterie-Einnehmer werde ich allerdings ganz sicher spielen, wenn ich mal spielen möchte. Ob dessen Schecks etwas wert sind, kann ich nicht beurteilen. Möchte ich spielen, gehe ich doch lieber zum Ladem um die Ecke. Dort gibt es Gewinne bar auf die Hand.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Klimaversicherung - so ein Quatsch

Dirk Stolte, Geschäftsführer des Verlages Versicherungswirtschaft, hat etwas kurioses vorgeschlagen. Er meint, dass das zwei-Grad-Ziel der Klimapolitik nicht eingehalten werden könne, wenn nicht erhebliche private Anstrengungen hinzukämen. Und er regt an, über eine Klimaversicherung nachzudenken, die greift, wenn das Klimaziel nicht erreicht wird.

Ehrlich gesagt: Ich halte das für Quatsch. Wer soll bitte anspruchsberechtigt sein? Der Versicherungsnehmer, der die Beiträge zahlt? Und wogegen kann er sich versichern? Dagegen, dass er die Klimaverpflichtungen beim Umweltschutz nicht einhält? Das sollte dann für Großverschmutzer wie Betreiber von Industrieanlagen oder Kraftwerken interessant sein. Aber sollten die das Geld nicht lieber in den Umweltschutz stecken?

Oder sollten Menschen Zahlungen verlangen können, die von Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind und deswegen einen Schaden erleiden? Das ist unkalkulierbar, weil möglicherweise alle heutigen Küstenbewohner betroffen sein werden. Keine Versicherung der Welt kann dieses Risiko stemmen. Es ist zu groß!

Ich meine, dass die Versicherungswirtschaft an ihre Grenzen stößt, wenn es um eine Herausforderung wie dem Klimawandel geht. Jeder muss seinen Beitrag selbst leisten. Er kann das nicht auf Risikogemeinschaften abwälzen. Und um Risikogemeinschaften handelt es sich bei Versicherungen nun einmal. Wer heute meint unter dem Label "Schutz gegen Klimawandel" große Gelder einsammeln zu müssen, gibt Versprechen ab, die er im Ernstfall gar nicht halten kann. Das muss man ganz klar so sagen dürfen.

Ganz ehrlich: Man kann vielleicht winzige Details des Klimawandels versichern. Wenn die Gebäudeversicherung gegen Überflutung durch Meeresanstieg schützen soll, wird sie aber in Küstennähe langfristig unbezahlbar werden.

Die Welt abzusichern oder gar politische Ziele - und bei der Zwei-Grad-Grenze handelt es sich um ein solches - das ist nach meiner Meinung schlicht nicht möglich.

Kein Ersatz für Kosten einer Reparaturbestätigung

Wenn das Auto bei einem Unfall beschädigt wurde, lassen viele Geschädigte ein Sachverständigengutachten erstellen und rechnen auf dessen Basis ab. Manche reparieren selbst. Dann kommt es gelegentlich vor, dass ihr Sachverständiger eine Bestätigung für die Reparatur erstellt und dafür Geld verlangt. Das bekommen die Geschädigten dann aber nicht ersetzt.

Das Amtsgericht Fürth hat entschieden, dass ein Geschädigter vom Schädiger keinen Ersatz von Kosten für eine Reparaturbestätigung verlangen kann, die er durch einen Kfz-Sachverständigen hat fertigen lassen. Das Urteil vom 10.04.2015 (330 C 2764/14) ist in Heft 11/2015 der Zeitschrift Straßenverkehrsrecht (SVR) mit einer Anmerkung von mir veröffentlicht worden.

So ein Urteil wird vermutlich nicht jedem gefallen. Es ist in der Sache aber richtig. Wenn Sachverständigenkosten zu ersetzen sind, dann nur mit einer Begründung: Sie sind notwendig zur Wiederherstellung einer beschädigten Sache. Wenn die Sache aber schon wieder hergestellt wurde, greift genau diese Begründung nicht.

Es gibt noch weitere - nicht stichhaltige - Begründungen, warum Gerichte Kosten für eine Reparaturbestätigung manchmal zusprechen. In der Anmerkung zu dem Urteil habe ich mich damit auseinandergesetzt.

Montag, 7. Dezember 2015

Mit der Selbstbeteiligung bei der Versicherung bares Geld sparen

Auf Geldtipps.de findet sich ein kleiner Beitrag zum Thema Versicherungsprämien und wie man bares Geld sparen kann. Der Verfasser weist darauf hin, dass man sich sehr gut ausrechnen kann, wann eine Selbstbeteiligung sich lohnt. Das kann bei der Wohngebäude- oder Kaskoversicherung schnell der Fall sein. Bei einer privaten Krankenversicherung lohnen sich sogar große Selbstbeteiligungen. Eine Selbstbeteiligung lohnt sich jedoch nicht bei Leuten, die eine überdurchschnittlich hohe Schadenshäufigkeit haben.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Der ADAC zum Abgasskandal bei VW

Zum Abgasskandal bei Volkswagen gibt es mittlerweile sogar einen eigenen Eintrag bei Wikipedia. Eine jüngst bekannt gewordene Folge des Skandals: VW plant aktuell mit Krediten in Höhe von 20 Milliarden Euro.

Ein Trost immerhin: Auf seiner Hompeage informiert der ADAC zum Abgasskandal. Juristen und Techniker fassen zusammen, was aus Sicht des größten deutschen Automobilclubs wichtig ist. Schon im September hat der ADAC eigene Tests zu dem Thema gemacht und die Ergebnisse veröffentlicht.