Samstag, 28. Februar 2015

Der ADAC wirft hochrangigen Manager raus

ASP berichtet, dass der ADAC den Geschäftsführer der ADAC Service GmbH vor die Tür gesetzt hat. In diesem Zusammenhang wird von Unregelmäßigkeiten berichtet, die in Richtung Vorteilsannahme deuten. Bereits am Donnerstag hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet, allerdings ohne Nennung von Namen.

Im Dezember hatte ich hier im Blog überlegt, ob der ADAC wirklich auf mehr Transparenz setzt, oder ob noch mehr Mauschelei betrieben wird. Dass die interne Revision des ADAC jetzt auch vor alteingesessenen Größen nicht zurück schreckt, finde ich gut. Langsam gewinne ich das Vertrauen darin, dass der Verein es mit der Neuausrichtung ernst meint.

Aber ich glaube nicht, dass nur eine - wenn auch zentrale - Figur hier ins Auge zu fassen ist. Dafür ist der ADAC zu groß. Auch in den Regionalclubs wird man auf die Strukturen und die wirtschaftlichen Interessen der beteiligten Personen zu achten haben.

Wenn wir von noch weiteren Personalveränderungen hören, spricht das für eine echte Ernsthaftigkeit, mit der die Neuausrichtung betrieben wird. Hören wir nichts weiter, war Herr Kroha möglicherweise nur ein Bauernopfer. Andere Figuren bleiben dann auf dem Spielbrett und es geht weiter wie immer.

Warten wir es ab!